Glesse
 
In einem der Täler, die am Rande der Ottensteiner Hochebene hinab ins Tal der Weser führen, liegt das Dörfchen Glesse. Mit seinen kaum 40 Häusern, die sich entlang der Kreisstraße mal mehr, mal weniger dicht gruppieren, ist es eines der kleinsten Dörfer in der Umgebung.
 
Trotzdem sollte man einen Ausflug nach Glesse unternehmen, denn es dürfte kaum möglich sein, ein malerischeres Tal zu finden als dieses. Wunderschöne Fachwerkhäuser in gepflegten Gärten, dazu mächtige Linden die die Ortsstraße vom begleitenden Bach abgrenzen - das Glessetal hat seinen ganz eigenen Charme.
 
Der Glessebach, an dessen Verlauf sich sowohl die Straße als auch die Häuser orientieren, ist in den Jahren 2000 und 2001 mit EU-Fördermitteln und einem beträchtlichen Eigenanteil der Gemeinde Ottenstein aufwändig renaturiert worden. So ist zu hoffen, dass sich nach Ausbau der Flora entlang des Bachlaufes bald auch wieder die typische Fauna ansiedelt, und die Glesse so wieder zu einem Paradies für jeden Natur- und Wanderfreund wird. Für die nächste Zukunft sind Einrichtung einer Schutzhütte für Wanderer und die Umgestaltung des Ortseinganges aus Richtung Lichtenhagen bzw. Neersen kommend geplant, so das die kleine Gemeinde noch an Attraktivität zulegen wird.

 
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