Sievershagen
 
Im Lehnsregister der Eversteiner von 1344 wird erstmalig ein "villam Siverdeshagen" erwähnt.
Von den ursprünglich drei Mühlen, die einst hier am Sievershagener Bach das Getreide mahlten, ist heute keine mehr erhalten. Lediglich die erst 1794 errichtete ehemalige Wassermühle und das heutige Gasthaus Sievershagener Mühle erinnern noch daran.

Das Betreiben der Wassermühlen war für die Müller ein hartes Los; mehrmals brachen bei starken Unwettern die Dämme der eigens angelegten Teiche und zerstörten die Gebäude. Auch Feuersbrünste und rheumatische Erkrankungen machten den Müllern das Leben schwer.

Im jetzigen Gasthaus, das berühmt ist für seine "handzahmen Forellen", wird der Strom bereits seit 1923 mit einer Turbine erzeugt. Idyllisch mitten im Wald gelegen bietet das Gasthaus mit seinem Biergarten eine wilkommene Ruhestation für Wanderer, Touristen und Motorradfahrer.

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